Kennt ihr das?
Die klassische Diskussion wenn die Freunde der Manly Men essen gehen möchten:
Er: gehen wir morgen mit den Jungs Pizza essen?
Sie: ich würde aber lieber romantisch mit dir essen gehen.
Er: Hast du zugenommen? ….
Er: Hey Jungs, komme mit zum essen. Alleine.
Er kam übrigens nicht.
Das Ambiente…
fällt schon beim hereinkommen positiv auf. Auf viel pseudo hippen „Kitsch“ verzichtet der Inhaber – Ferdinand Stutzenstein – offenbar bewusst. Hier wird viel Wert auf authentisch italienische-gemütliches Interieur gelegt. Auf jeden Fall gelungen! Finden wir sehr sympathisch. Ebenso, dass ein ehemaliger Mari und Pizzaquartier Pizzaiolo (konkret Mario Siani) angeworben wurde.

Die Auswahl im da Ferdinando ist überschaubar und vorab auf der Website des Lokals ersichtlich, das trifft sich auch gut, denn die Servicemitarbeiter sind auf Zack und nehmen die Bestellung unserer allzeit-hungrigen Tester rasch auf. Als Vorspeise gönnen wir uns diesmal eine Bruschetta Classica (also mit Tomaten), im Anschluss zwei mal die Diavola sowie ein mal die Pizza del Sud (mit Olivenöl und Salsiccia). Und die „Dolce da Ferdinando“. Hier steht die Nutella Variante nämlich sogar in der Karte. Für die Auswahl gibts daher schon mal eine 1 mit Sternchen.
Warum macht´s ihr da eigentlich Fotos?
Tja. Wir haben einen Food Blog. Nein wir sind keine Betriebsblindhendl vom Falsta.. äh.. Standa…äh… lassen wir das. Ja klar können wir während der (kurzen) Wartezeit auf die Vorspeise auch Fotos von Chef Essen machen. Zugegebenermaßen sehen die Antipastia della Casa und die Caprese sehr lecker aus und machen Lust auf mehr.


So lecker wie diese beiden Speisen aussahen, so lecker war dann unsere Vorspeise – die Bruschetta. Garniert mit Rucola (brauchen wir jetzt nicht zwingend), verfeinert mit vieeeeel Knoblauch (brauchen wir auf jeden Fall – schmusen wird sowieso überbewertet) und einem Schuss Olivenöl auf leckerem Weißbrot (leider nur auf einer Seite angetoastet, aber was solls). Für €4,80 auch eine faire Portion – könnten sich zwei Damen durchaus auch als Starter teilen.


Gleich im Anschluss waren dann auch unsere Pizzen fertig. Und die Enttäuschung riesengroß. Die sind ja gar nicht größer als die Teller. Na gut, um ehrlich zu sein, die Teller sind schon recht groß und die Pizza entspricht der „Norm“. Und wie wir wissen kommt es nicht nur auf die Größe an… sondern auch auf den Preis (was ihr jetzt schon wieder denkt, tsss).



Aber zurück zum da Ferdinando. Der Pizzaiolo versteht sein Handwerk. Der Rand ist fast komplett gleichmäßig fluffig, der Mittelteil der Pizzen gleichzeitig so standhaft wie… naja z.B. so standhaft wie eine gewisse Politikerin die versprach in einem gewissen Fall zurückzutreten – und es eben dann nicht tat. Ok, wir beleidigen die hervorragende Pizza nicht weiter in dem wir sie mit Politikern vergleichen und fassen uns kurz: Top Teig, top Zutaten und noch besserer Geschmack (und wir haben noch nicht mal über die Diavola geredet!).



Um die geht es nämlich jetzt. Über den Teig haben wir ja schon zuvor ausreichend geschwärmt – jetzt geht es noch um die wichtigste Zutat der Diavola, nämlich um die scharfe Salami. Und eben diese wollen wir im da Ferdinando besonders hervorheben. Sehr würzig im Geschmack bietet die Salami eine sehr angenehme Schärfe – wem das noch nicht reicht, der kann sich mit einem beherzten Biss in den beigelegten frischen Chili wahrlich den Mund verbrennen.
Was hilft gut bei „brennendem“ Mund?
Riiischtisch! Milch! Bzw. Fett. Und was hat viel Fett? Nein, nicht deine Mama (ok – obwohl der aufgelegt wäre), aber wir reden von Nutella. In der Pizza. Mit Mascarpone. Also eine Nutella Calzone.


Wir wären nicht wir, würden wir die Nutellavariante nicht ordern wenn sie schon netterweise auf der Karte steht. An dieser Stelle zahlt sich auch unsere charmante Damenbegleitung aus – sie darf gerecht verteilen. Klingt jetzt ein wenig sexistisch. Ist es auch! Und?


Geschmeckt hats übrigens auch. Gut, wenn wir gefragt werden (übrigens auch wenn nicht) geben wir natürlich unseren Senf dazu. Ein wenig mehr Nutella würde hier nicht schaden – aber Mario (der Pizzaiolo) hat versprochen an dieser Stelle in Zukunft nachzubessern.
Bewertung da Ferdinando
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Erreichbarkeit - 7/10
7/10
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Ambiente - 9/10
9/10
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Angebotsvielfalt - 7/10
7/10
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Freundlichkeit - 9/10
9/10
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Schnelligkeit - 7/10
7/10
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Kompetenz - 9/10
9/10
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Menge - 9/10
9/10
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Zubereitung - 10/10
10/10
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Geschmack - 10/10
10/10
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Preisleistung - 9/10
9/10
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Sexiness - 5/10
5/10
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Hundefreundlichkeit - 7/10
7/10
Fazit
Neben dem klassischen Plachutta und dem In-Lokal Marios gibt es - unserer Meinung nach - einen neuen kulinarischen Hotspot in Hietzing. Freundliche Bedienung gepaart mit Wohlfühlambiente und leckerem Essen, wir haben eigentlich nicht wirklich was zu meckern. Ausser vielleicht, dass wir uns die Villen ums Eck nicht leisten können. Noch nicht.
Restaurant Eckdaten
Adresse: Hietzinger Hauptstraße 26. 1130 Wien
Öffungszeiten:
Montag bis Sonntag 08:00 – 23:00
Website: www.daferdinando.at
Facebook: www.facebook.com/pizzeria.vinoteca.daferdinando
E-Mail: [email protected]
Tel.: +43 1 877 80 36






Ein sehr schönes Restaurant und auch sehr nette Mitarbeiter doch leider ein sehr unhöflicher,hochnäsiger und respektloser Chef(Name:Ferdinando) .