Einen Tisch für 10 Personen bitte…
Ja, das passiert wenn der Manly Men Food Blog zum letzten (offiziellen) Pizzaessen des Jahres ruft. Vorab reserviert ist das auch kein Problem – das Lokal ist gut gefüllt, um nicht zu sagen bis auf den letzen Platz mit hauptsächlich italienisch sprachigen Gästen besetzt. Gut, dass wir zu diesem Test wieder die original italienische Schwiegermutter im Schlepptau hatten – dies sollte sich in späterer Folge noch auszahlen.

Wer zum ersten Mal in der Pizzeria zu Gast ist – dem könnte es beim Anblick von außen ähnlich ergehen, wie uns. Die Außenansicht des Lokals macht ungefähr so viel her wie der Aufriss einer durchzechten Nacht am nächsten Morgen – aber wir können euch beruhigen – ist man(n) erstmal drinnen, ist einem die Fassade ziemlich egal. Das Ambiente im Pozzuoli überrascht und überzeugt mit authentischer Einrichtung und einer Athmosphäre zum Wohlfühlen. Und die Essensauswahl kann auch schnell getroffen werden – in der Pozzuoli konzentriert sich der Chef aufs Wesentliche. Die Pizzen, ohne Chichi rundherum. Wir entschieden uns jedenfalls – wunder oh wunder – für die Diavola, die Capricciosa, die San Daniele, eine Bufalina (mit Melanzane), die Quattro Stagioni sowie für eine Calzone. Für alle die jetzt sagen: „Die sind zu 10t da und bestellen nur 6 Pizzen“- Mehrfachbestellungen werden hier nicht berücksichtigt.
Typisch italienisch…
… und leicht chaotisch kommen dann unsere Bestellungen an – manche sogar noch vor den gleichzeitig bestellten Getränken. Gut, ist eine Pizza im Holzofen noch wie das Gürkchen im Turnsaal, tut sich selbst der Turnsaal mit 10 Gürkchen gleichzeitig schwer. Einfach ausgedrückt – wir können die nach und nach eintrudelnden Bestellungen nachvollziehen , 10 Pizzen auf einmal, das geht einfach nicht.


Vielleicht sind wir auch so nachsichtig, weil die Diavolas der Redakteure zuerst ankamen? Wie dem auch sei – beginnen wir Ausnahmsweise mit den Hauptakeuren unseres Tests. Der Rand fluffig wie wir ihn mögen, der Mozzarella von ausgezeichneter Qualität und wahrlich herausragend im Geschmack. Die pikante Salami verdient die Bezeichnung auch wirklich. Einziger Haken – auch hier bekommt man die Salami nicht in Scheiben sondern geschnipselt, was den Bad Cop der Manly Men gleich wieder zur Prinzessin werden ließ. Der andere hörte nur Mimimi – genoß und schwieg. Übrigens – der Teig ruht 50(!) Stunden, bevor er weiterverarbeitet wird. Eine solch lange Ruhezeit kannten wir bisher noch nicht.


Die erste Calzone unserer Pizza Tests verdient sich hier ebenfalls besondere Aufmerksamkeit. Gefüllt mit Tomaten, Mozzarella, Prosciutto, Salami und Topfen besticht sie durch flaumige Konsistenz. Der Topfen verleiht dem ganzen einen netten Beigeschmack und dient wohl auch als Geschmacksträger für die Aromen oder weiteren Zutaten – warum ist eigentlich sonst noch niemand auf diese Idee gekommen? Unser Tester war jedenfalls hochzufrieden.
Und die anderen Pizzen?
Mal ganz ehrlich – esst ihr was anderes, als unsere Redakteure? Eben! Der Form halber, muss natürlich gesagt werden: Die Pizzen waren stattlich belegt. Muss man mögen. Aber die Zutaten schienen frisch und alle von hoher Qualität. Zumindest hat sich keiner unserer Genossen beschwert und alle haben auf- oder zumindest so viel gegessen, dass sie zu platzen drohten.






Gäbe es jetzt noch eine Nutellapizza…
… wären wir vollends glücklich. Da wir uns aber immer vorab ein wenig über die Lokale informieren die wir Testen, ist uns natürlich nicht entgangen, dass das Pozzuoli Team auf Facebook ein Bild einer Nutella Variante gepostet hat. Da es aber nicht auf der Karte stand, versuchten wir die original italienische Kellnerin zu bequatischen und erzielten immerhin einen Teilerfolg. Sie sagte uns eine Pizza Nutella zu – sofern noch Nutella im Haus war. Nun waren wir aber 10 Personen, also haben wir die original italienische Schwiegermutter auf den Pizzaiolo angesetzt, um uns noch eine weitere zu erkämpfen. Mit Erfolg.



Wie ihr auf den Bildern schon erkennen könnt – leider war die Nutella aus. Trotzdem hat sich der Pizzaiolo ins Zeug gelegt, und uns eben eine Schokovariante gezaubert. Und wir müssen sagen – Nutella schmeckt uns besser – ABER der Teig war einfach der Hammer. Aussen resch und innen flaumig, in Zukunft bringen wir einfach immer ein Glas Nutella mit. Übrigens, die Schokovariante gibt es nur für Freunde des Hauses, es wäre doch gelacht könnten wir mit Hilfe unserer Fans die Betreiber nicht davon überzeugen sie regulär in die Karte aufzunehmen. Also packt eure Nutellagläser ein, und auf ins Pozzuoli!
Bewertung Pizzeria Pozzuoli
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Erreichbarkeit - 6/10
6/10
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Ambiente - 8/10
8/10
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Angebotsvielfalt - 6/10
6/10
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Freundlichkeit - 9/10
9/10
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Schnelligkeit - 8/10
8/10
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Kompetenz - 8/10
8/10
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Menge - 8/10
8/10
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Zubereitung - 9/10
9/10
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Geschmack - 9/10
9/10
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Preisleistung - 10/10
10/10
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Sexiness - 7/10
7/10
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Hundefreundlichkeit - 5/10
5/10
Fazit
Zehn Meinungen unter einen Hut zu bringen, ist gar nicht mal so einfach. Die Pizzeria Pozzuoli hat es aber geschafft, dass wir uns beim Essen wie im Italienurlaub gefühlt haben - nur mit freundlicherer Bedienung, besserem Essen und nicht ganz so großen Sprachbarrieren. Demnach können wir einen Besuch auf jeden Fall empfehlen. Vielleicht reicht es noch nicht für ganz oben in unserem kommenden Jahresranking - mit viel Charme wird diese Pizzeria aber euer Herz erobern, da sind wir uns sicher. Vergesst nur euer Nutella Glas nicht ;)
Restaurant Eckdaten
Adresse:
Fasangasse 7, 1030 Wien
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr.. 10:00 – 15:00 und 18:00 – 23:00
Samstag: 12:00 – 23:00
Sonntag: 12:00 – 22:00
Telefon: 01 7960676
Website: www.pozzuoli.at (funktioniert leider noch nicht)
Facebook: www.facebook.com/PizzeriaPozzuoli
Instagram: www.instagram.com/pizzeriapozzuoli






sehr gut beschrieben. Pozzuoili zählt zu den Autentischten Pizzerien in der Stadt. Geschmack 10+