Hop hop, aber zackig
Studenten und Manly Men haben ein stressiges Leben. Ehrlich! Warum lachst du? Zumindest wenn sie neben dem Studium auch arbeiten, oder sich ehrenamtlich in der Fußballmannschaft ihres Instituts verdingen. In solchen Fällen kommt es Abends schon mal vor, dass man zu einem sozialen Event muss, dass in der Gemeinsprache als „Training“ bekannt ist. Und wenn man sich nach entsprechendem Einsatz dann die Seele aus dem Leib kotzt, dann soll das wenigstens hochwertig sein! Also vor dem Training noch schnell ein Burgertest eingeschoben.
Abends ist die Bar nicht rammelvoll, zur Sicherheit haben wir uns dennoch ca. eine halbe Stunde vorher telefonisch erkundigt, ob Vorbeischauen von Erfolg gekrönt ist.
Jam, Country und La Mancha Burger
In ungerader Runde haben wir uns dann für einen Jam Burger (mit Blauschimmelkäse, Rucola, Cherrytomanten, Bacon Marmelade), einen Country Burger (mit Paprikachutney, Bacon, Eisbergsalat, Cherrytomaten, Cheddar und Zwiebeln) sowie einen La Mancha (Manchego Käse, Radicchio, Cherrytomaten, karamellisierten Zwiebeln und Chimichurri Sauce) entschieden. Da alle Burger ohne Beilagen serviert werden, haben wir zusätzlich Pommes dazu geordert.


Obwohl die Zutatenliste beim Jam Burger ziemlich sexy klingt, haben wir die Wirkung des Blauschimmelkäse dezent unterschätzt. Davon war nämlich soviel im Burger, dass man von den anderen Zutaten nichts geschmeckt hat. Nachdem wir den relativen Anteil mit Hilfe des Messers hinaus komplementiert hatten, verbesste sich das geschmacksurteil signifikant. Leider war das 120g Patty (nicht sehr männlich) well done.


Beim Country Burger stimmte die Mischung, das Chutney verhalf zu einem deutlichen Beigeschmack ähnlich Letscho, war aber nicht so dominant, dass es Letschoburger heißen müsste. Auch hier war das Patty well done und wir not so amused. Geschmacklich ansonsten dank des gut zu greifenden Buns in Ordnung!

Beim La Mancha (geiler Name by the way) hatten wir dann den Geschmackssieger vor uns, mit einer Chilischote on top „of the bun“ begleitet von einer angenehmen Schärfe. Das Patty war hier zwar ebenfalls durch, in Summe tat das aber bei allen Burgern geschmacklich keinen Abbruch.

Lediglich die Pommes vermiesten uns doch ein bisschen die Stimmung. Studentenfokus hin oder her, für 3 EUR pro Portion erwarten wir dann doch eine bessere Qualität als 0815 TK-Pommes. Besonders wenn die Miniburger, zu denen sie serviert werden ab 8,90 EUR (120g Fleisch, no Side!) zu haben sind.
Bewertung Burgerbar
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Erreichbarkeit - 7/10
7/10
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Ambiente - 8/10
8/10
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Angebotsvielfalt - 7/10
7/10
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Freundlichkeit - 7/10
7/10
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Schnelligkeit - 5/10
5/10
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Kompetenz - 7/10
7/10
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Menge - 6/10
6/10
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Zubereitung - 7/10
7/10
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Geschmack - 7/10
7/10
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Preisleistung - 7/10
7/10
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Sexiness - 5/10
5/10
Fazit
Naja. Wenn man sich Burgerbar nennt, dürfte es unserer bescheidenen Meinung nach ruhig auch große Burger im Programm geben. Das dürfte an sich ja nicht so schwer sein, immerhin bekommt man anderswo ums selbe Geld erheblich mehr. Qualität kann da mit Blick auf die Pommes keine Entschuldigung sein. In der Preisleistung damit nach unserem Test eher mittelmäßig. So gesehen positioniert sich die Burgerbar als Kuriosität im Rennen um den besten Burger der Stadt, denn hier verkommt das Patty zur Beilage und ein Orchester an Zutaten übernimmt die Hauptrolle. Bonus: Lieferservice! Insgesamt punktet die Burgerbar aber mit einem angenehmen Ambiente und ist abends als after work Treffpunkt ein kleiner aber feiner Schauplatz
*no Charlotte today
Restaurant Eckdaten
Liechtensteinstrasse 8b 1090, Wien
Öffnungszeiten: 11:00 – 23:00
Web: www.theburgerbar.at
Mail: [email protected]
Facebook: www.facebook.com/The-Burger-Bar-712556812114567






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